200 Jahre Braille – Wie sich Barrieren mit Technik einreißen lassen
Die Brailleschrift [ˈbʁaɪ̯(l)-] ist eine Blindenschrift, die international von Blinden und stark Sehbehinderten benutzt wird, da sie Schwarzschrift nicht oder nur schwer lesen können. Sie wurde 1825 von dem Franzosen Louis Braille entwickelt. Die Schrift besteht aus Punktmustern, denen ein System von sechs Punkten zugrunde liegt, die meist von der Rückseite her in das Papier eingedrückt werden und somit von vorne als Erhöhungen mit den Fingerspitzen zu ertasten sind.
Die Blindenschrift ist nur eine Form der Überwindung von Kommunikationshürden durch Technik. Vor Videocalls waren auch Telefonate blind!
Ohne zielführende technische Umsetzung können viele Anforderungen an Barrierefreiheit und inklusive Teilhabe am Leben nicht umgesetzt werden. Dass auch jede KI im Trainingsmodus oder die Suchmaschinen auf Barrierefreiheit angewiesen sind – egal ob es sich um öffentliche Daten, das Wissen im Intranet oder um das Persönliche Wissensmanagement eines Digitalnomaden handelt – das werde ich den Entwickler*innen und Verantwortlichen mit hohem Unterhaltungswert ins Gebetbuch und hinter die Hirnrinde schreiben – Versprochen!
Link zum Vortrag im Programm der Plone Tagung 2025 in Koblenz
